PV-Anlage

Oft sind die Stromkosten pauschal im Preis enthalten. Es gibt jedoch noch Stellplätze, bei denen man den Strom separat bezahlen muss. Daher entstand die Idee, unabhängig zu sein. Geht nicht immer, aber oft.

Wir haben uns eine Insel-Solaranlage gekauft - momentan mit 1000 Watt für 750 Euro (inkl. weiteren Zubehörs). Somit kann man eigenversorgt leben und ist nicht zwingend auf Strom angewiesen. Zusätzlich haben wir sämtliche Leuchtmittel (230V) durch LED-Varianten ersatzt. Damit verbrauchen wir bei voller Beleuchtung knapp 100 Watt.

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Angefangen habe ich mit den Hauptkomponenten wie Wechselrichter, Laderegler, Bluetooth-Adapter und Kabelkanal.

Zusätzlich ist noch ein Umschalter verbaut. Damit kann ich nun wählen zwischen PV-Strom / Aus / Fremdstrom.

Tat ein bisschen Weh die Löcher zu bohren aber ging ganz gut. Die Dachdurchführung habe ich in schwarz gewählt.

Vorerst sollte ein Modul (390W) reichen. Das sieht man, wenn man das erste Mal unterwegs ist. Eine Erweiterung ist jederzeit problemlos möglich.

Da hätte ich fast etwas falsch gemacht. Ich bin davon ausgegangen, dass es einfach mit Sika-Kleber angeklebt wird. Das hätte aber nicht gehalten. Nach einigen Videos erfuhr ich, dass dafür zwei Hilfsmittel erforderlich sind, um die Flächen und Klebestellen vorzubehandeln.

Der Laderegler. Hier zuerst immer die Batterie anklemmen bis er die Spannung (12V oder 24V) erkennt. Danach dann das Modul anschließen. Eine 12 Volt Last ist nicht angeschlossen und so leuchtet die rote LED dort.

Der Wechselrichter ist durch den Umschalter mit der Bordelektrik verbunden. Er liefert die benötigten 230V.

Die Batterie (120 Ah) ist unter der Sitzbank verstaut. Hier fehlt noch ein Gurt, damit sie  während der Fahrt nicht verrutscht. Aber heute ist nichts zu bekommen, da Feiertag ist.

Ich habe es sehr Kompakt verstaut um wenig Platz zu verlieren. Erst hatte ich auch etwas Angst vor der Bordelektrik aber sie ist sehr einfach zu verstehen.

Oben sieht man noch die Dachdurchführung. Jetzt bleibt der Wohnwagen noch zwei Tage stehen, damit der Kleber Zeit  zum Trocknen hat.

Hinweis: Im Mai 2026 hatten wir unseren ersten Probeurlaub mit dem Wohnwagen. Es hat alles wunderbar gepasst. Vergessene oder nicht bedachte Teile wurden neu gekauft. Wichtig war es mir, ob die PV-Anlage mit 1000 Watt ausreicht. Es reichte aus, um mind. 5x Kaffee zu kochen, den Toaster zu benutzen und den E-Roller zu laden. Die Ladeleistung lag etwa bei 230 Watt und abends hatte der Puffer immer noch etwas unter 50 Prozent. Jetzt werde ich bis zum Herbst warten und dann entscheiden, ob es sinnvoll ist, ein zweites PV-Modul auf das Dach zu setzen.

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Wohnwagen

Ein neuer Wechselrichter ist angekommen. Die 1000 Watt haben für die Senseo nicht gereicht, und meine Frau möchte auch für den Wohnwagen eine Ninja haben.

Deswegen gibt es jetzt einen größeren Wechselrichter.

Weiterhin gibt es die Überlegung, die 35 kg schwere 120-Ah- AMG-Batterie gegen eine LiFePO4 Batterie mit 180 Ah zu tauschen. Mit dieser Batterie würde ich dann den separaten Mover-Akku entfernen und auch den Mover darüber laufen lassen.